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Beratung, Forschung, Ausbildung und Weiterbildung in etablierten und neuen Methoden der Humantoxikologie

Unsere Mission

Unsere Mission

Das Schweizer Zentrum für angewandte Humantoxikologie (SCAHT) ist ein nationales Kompetenzzentrum und eine Forschungsinfrastruktur für regulatorische Toxikologie mit Sitz in Basel.

Unsere Mission ist es, die menschliche Gesundheit zu schützen und zu einer sicheren und gesunden Umwelt beizutragen, indem wir die Wissenschaft der Humantoxikologie vorantreiben und für regulatorische Zwecke zum Wohle der Gesellschaft nutzbar machen. Zu diesem Zweck fördert das SCAHT die Regulierungswissenschaft, stellt wissenschaftliches Fachwissen im Bereich der regulatorischen Toxikologie bereit und fungiert als Bindeglied zwischen Forschung und Regulierung. Komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei in praxisnahe Empfehlungen, Massnahmen und Strategien übersetzt, die die Risikobewertung, das Risikomanagement und die Risikokommunikation unterstützen.

Über uns

Das SCAHT-Team vereint Expertinnen und Experten, die sich der Weiterentwicklung humanrelevanter Ansätze in der Toxikologie und Risikobewertung durch interdisziplinäre Forschung, Lehre und Zusammenarbeit widmen. Geleitet wird das Zentrum von Prof. Dr. med. Ellen Fritsche, einer international anerkannten Expertin für Entwicklungsneurotoxizität und New Approach Methodologies (NAMs).

Die vollständige Übersicht der Teammitglieder und ihrer Profile finden Sie hier.

Team SCAHT

Als Schweizer Einrichtung nach Artikel 15 wird das SCAHT vom Bund finanziert und von den Universitäten Basel, Genf und Lausanne sowie der FHNW School of Life Sciences getragen. Das SCAHT arbeitet eng mit schweizerischen und internationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, dem Swiss Centre for Applied Ecotoxicology (Ecotox Centre), sowie nationalen, kantonalen und internationalen Behörden zusammen, darunter das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), die European Food Safety Authority (EFSA) und die European Chemicals Agency (ECHA) zusammen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Stiftungsrat

Vorstand und Direktorat

Ausschuss der Forschungsgruppenleiter

Wissenschaftlicher Beirat

Revisionsstelle

SCAHT Organigramm

Auf Initiative von Prof. Denis Hochstrasser (Universität Genf) und Prof. Stephan Krähenbühl (Universität Basel) wurde das SCAHT im Jahr 2009 gegründet, um nach der Schliessung des Schweizerischen Instituts für Toxikologie bestehende Lücken in der angewandten toxikologischen Forschung, Beratung und Ausbildung in der Schweiz zu schliessen. Die Finanzierung erfolgte durch die Schweizerische Eidgenossenschaft, ergänzt durch Beiträge der Universitäten Basel, Genf und Lausanne.

Während seiner ersten Förderperiode (2009–2012) etablierte sich das SCAHT unter der Leitung seines Gründungsdirektors Prof. Martin Wilks als nationale Drehscheibe für Humantoxikologie und Risikobewertung und stärkte zugleich die internationale Sichtbarkeit der Schweiz im Bereich der Toxikologie. Im Jahr 2012 wurde die Gründung einer Stiftung unter dem Dach der Universität Genf beschlossen, die 2014 offiziell eingetragen wurde. Im Jahr 2019 feierte das SCAHT sein zehnjähriges Bestehen, und 2020 trat die FHNW School of Life Sciences als weitere Partnerinstitution bei.

Unter der heutigen Direktorin Prof. Dr. med. Ellen Fritsche baut das Zentrum seine nationalen und internationalen Forschungsnetzwerke, Bildungsprogramme sowie seine Beiträge zur regulatorischen Toxikologie kontinuierlich weiter aus. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Überführung neuer wissenschaftlicher Entwicklungen in die regulatorische Praxis.

REGULATORISCHE TOXIKOLOGIE

REGULATORISCHE TOXIKOLOGIE

Die Toxikolog:innen des SCAHT stellen wissenschaftliches Fachwissen bereit, um Behörden bei der Risikobewertung, dem Risikomanagement und der Risikokommunikation zu unterstützen. Das Zentrum fungiert als Bindeglied zwischen Forschung und Regulierung und trägt dazu bei, komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe Empfehlungen, Massnahmen und Strategien zu übersetzen. Das SCAHT fördert die regulatorische Anwendung etablierter und neuer Methoden - darunter in-vivo, in-vitro und in-silico Ansätze, um neue Herausforderungen anzugehen und mechanistische sowie für den Menschen relevante Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei arbeitet das SCAHT eng mit nationalen Schweizer Behörden sowie mit führenden internationalen Gremien wie der European Food Safety Authority (EFSA) und der European Chemicals Agency (ECHA) zusammen. Zu den jüngsten Aktivitäten zählt die Mitwirkung in der Arbeitsgruppe „Human Health“ der Europäischen Kommission, die an der Entwicklung eines europäischen Fahrplans für den schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen in der Chemikaliensicherheitsbewertung beteiligt ist.

FORSCHUNG

FORSCHUNG

Die regulatorisch-toxikologische Forschung des SCAHT verfolgt das Ziel, eine bestehende Lücke zwischen akademischer Forschung und regulatorischen Anforderungen in der Schweiz zu schliessen. Im Fokus stehen dabei Fragestellungen der menschlichen Gesundheit mit hoher regulatorischer Relevanz. Die Forschung gliedert sich in zwei komplementäre Bereiche: Erstens die integrative, interne Forschung innerhalb der SCAHT-Direktion in Basel, die sich auf Datenintegration, mechanistische Interpretation, regulatorische Umsetzung sowie die strategische Weiterentwicklung des Programms konzentriert. Zweitens die experimentelle Laborforschung, die von den Schweizer SCAHT-Partnerinstitutionen im Rahmen eines koordinierten vierjährigen Forschungsprogramms durch gezielte Fördermittel umgesetzt wird.

BILDUNG

BILDUNG

Das Aus- und Weiterbildungsprogramm des SCAHT ist darauf ausgerichtet, den vielfältigen Anforderungen von Wissenschaft, Behörden und Industrie gerecht zu werden. Es umfasst die Koordination von Lehrmodulen im Masterstudiengang „Drug Sciences“ in Basel sowie im Masterstudiengang „Toxicology“ in Genf und beinhaltet zudem Weiterbildungsangebote für Schweizer Behörden und internationale Fachakteure. Darüber hinaus engagiert sich das SCAHT in der Wissenschaftskommunikation und fördert den Austausch zwischen Forschung, Regulierung und Öffentlichkeit.