Über uns

Organisationsstruktur

Als Schweizer Einrichtung nach Artikel 15 wird das SCAHT vom Bund finanziert und von den Universitäten Basel, Genf und Lausanne sowie der FHNW School of Life Sciences getragen. Das SCAHT arbeitet eng mit schweizerischen und internationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, dem Swiss Centre for Applied Ecotoxicology (Ecotox Centre), sowie nationalen, kantonalen und internationalen Behörden zusammen, darunter das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), die European Food Safety Authority (EFSA) und die European Chemicals Agency (ECHA) zusammen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Stiftungsrat

Vorstand und Direktorat

Ausschuss der Forschungsgruppenleiter

Wissenschaftlicher Beirat

Revisionsstelle

SCAHT Organigramm

Weitere Informationen

Der Stiftungsrat ist das oberste Entscheidungsgremium der SCAHT. Er verfügt über sämtliche Befugnisse, die zur Erfüllung des Stiftungszwecks erforderlich sind, und trifft die notwendigen Massnahmen, um ein effizientes Funktionieren des SCAHT im Einklang mit der Leistungsvereinbarung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SERI) sicherzustellen. Zu den zentralen Aufgaben des Stiftungsrats gehören die strategische Weiterentwicklung und Prioritätensetzung in den Bereichen regulatorische Toxikologie, angewandte toxikologische Forschung, Bildung und Dienstleistungen sowie die Verwaltung des Stiftungsvermögens. Darüber hinaus ernennt der Stiftungsrat die Direktorin oder den Direktor des SCAHT, den Vorstand, die Mitglieder des Ausschusses der Forschungsgruppenleitenden sowie und den wissenschaftlichen Beirat und nimmt weitere Aufgaben wahr, die in den Statuten und Reglementen der Stiftung festgelegt sind.

Präsidentin des Stiftungsrats: Dr. Kathy Riklin

Mitglieder des Stiftungsrats:

Damaris Ammann (Tox Info Suisse), Prof. Sébastien Castelltort (Universität Genf), Dr. Benoît Ferrari (Schweizerisches Zentrum für angewandte Ökotoxikologie), Dr. Michael Matthes (scienceindustries), Prof. Primo Schär (Universität Basel), Prof. Shana Sturla (Schweizerische Gesellschaft für Toxikologie), Prof. Margot Thome-Miazza (Universität Lausanne), Prof. Sebastian Wendeborn (FHNW School of Life Sciences), Dr. Cornel Wick (Ärzte für Umweltschutz)

Der Vorstand setzt sich aus der Direktorin des SCAHT, einer Vertretung der Bundesbehörden, zwei Forschungsgruppenleitenden sowie einem externen Mitglied zusammen. Er ist verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung der vom Stiftungsrat festgelegten Strategie des Zentrums, die Zuweisung der Bundesmittel sowie die operative Leitung in den Bereichen Regulierungsfragen, angewandte Forschung, Bildung und Dienstleistungen. Der Vorstand berichtet über die Direktorin oder den Direktor an den Stiftungsrat.

Mitglieder des Vorstands:

Prof. Alex Odermatt (Universität Basel), Prof. Serge Rudaz (Universität Genf), Dr. Jenny Sandström (Schweizer 3R-Kompetenzzentrum), Dr. Kaspar Schmid (Staatssekretariat für Wirtschaft SECO)

Die Direktorin trägt die Gesamtverantwortung für die Leitung des SCAHT. In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vorstands entwickelt sie Pläne, Programme und Budgets, die dem Stiftungsrat zur Genehmigung vorgelegt werden. Zudem leitet und koordiniert die Direktorin die Geschäftsstelle des SCAHT. Die Ernennung erfolgt duch denStiftungsrat.

Direktorin des SCAHT: Prof. Dr. med. Ellen Fritsche (seit 2024)

Frühere Direktoren: Prof. Martin F. Wilks (2009–2024)

Der Ausschuss setzt sich aus der Direktorin des SCAHT sowie den Leitenden der Forschungsgruppen zusammen, die über das Zentrum Bundesmittel erhalten. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Beratung der Direktorin bei der Entwicklung der wissenschaftlichen Ziele und Strategien des Zentrums, die Koordination der Forschungsaktivitäten der einzelnen Gruppen im Rahmen der Gesamtstrategie sowie die Förderung der Zusammenarbeit durch gemeinsame Projekte, den Austausch wissenschaftlicher Informationen und die Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen.

Mitglieder des Ausschusses der Forschungsgruppenleiter:

Dr. Aurélie Berthet (Unisanté), Dr. Myriam Borgatta (Unisanté), Dr. Florian Breider (École Polytechnique Fédérale de Lausanne), Dr. Claudia Cavelti-Weder (Universitätsspital Zürich), Prof. Serge Nef (Universität Genf), Prof. Alex Odermatt (Universität Basel), Prof. Barbara Rothen-Rutishauser (Universität Freiburg), Prof. Serge Rudaz (Universität Genf), Prof. Martin Smiesko (Universität Basel), Prof. Shana Sturla (ETH Zürich), Prof. Laura Suter-Dick (Hochschule für Technik und Wirtschaft FHNW), Fanny Zufferey (Spital Wallis), Dr. Marie-Gabrielle Zürich (Universität Lausanne)

Der Wissenschaftliche Beirat (SAB) unterstützt den Stiftungsrat und den Vorstand, indem er Empfehlungen zur wissenschaftlichen Strategie und zur Prioritätensetzung des Zentrums ausspricht. Der SAB bewertet das Forschungsprogramm zweimal jährlich im Hinblick auf seinen Beitrag zur allgemeinen Forschungsstrategie und seinen Wert für die regulatorische Toxikologie. Der Beirat erstattet dem Stiftungsrat Bericht. Die Mitglieder des SAB sind international anerkannte Experten aus Wissenschaft, Aufsichtsbehörden und Industrie.

Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats: Dr. Ans Punt (Unilever)

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats:

Dr. Jos Bessems (VITO), Prof. Marcel Leist (Universität Konstanz), Prof. Joëlle Rüegg (Universität Uppsala)

Der Stiftungsrat ernennt eine unabhängige externe Revisionsstelle, die die Jahresrechnung der Stiftung prüft und die Einhaltung der Statuten überwacht.
BfB Société Fiduciaire
Bourquin frères et Béran SA
Succursale de Fribourg
Avenue Beauregard 12
CH-1700 Fribourg
Tel. +41 26 426 36 36
contact@bfbfr.ch
www.bfb.ch

Geschichte

Auf Initiative von Prof. Denis Hochstrasser (Universität Genf) und Prof. Stephan Krähenbühl (Universität Basel) wurde das SCAHT im Jahr 2009 gegründet, um nach der Schliessung des Schweizerischen Instituts für Toxikologie bestehende Lücken in der angewandten toxikologischen Forschung, Beratung und Ausbildung in der Schweiz zu schliessen. Die Finanzierung erfolgte durch die Schweizerische Eidgenossenschaft, ergänzt durch Beiträge der Universitäten Basel, Genf und Lausanne.

Während seiner ersten Förderperiode (2009–2012) etablierte sich das SCAHT unter der Leitung seines Gründungsdirektors Prof. Martin Wilks als nationale Drehscheibe für Humantoxikologie und Risikobewertung und stärkte zugleich die internationale Sichtbarkeit der Schweiz im Bereich der Toxikologie. Im Jahr 2012 wurde die Gründung einer Stiftung unter dem Dach der Universität Genf beschlossen, die 2014 offiziell eingetragen wurde. Im Jahr 2019 feierte das SCAHT sein zehnjähriges Bestehen, und 2020 trat die FHNW School of Life Sciences als weitere Partnerinstitution bei.

Unter der heutigen Direktorin Prof. Dr. med. Ellen Fritsche baut das Zentrum seine nationalen und internationalen Forschungsnetzwerke, Bildungsprogramme sowie seine Beiträge zur regulatorischen Toxikologie kontinuierlich weiter aus. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Überführung neuer wissenschaftlicher Entwicklungen in die regulatorische Praxis.