Über uns
Organisationsstruktur
Als Schweizer Einrichtung nach Artikel 15 wird das SCAHT vom Bund finanziert und von den Universitäten Basel, Genf und Lausanne sowie der FHNW School of Life Sciences getragen. Das SCAHT arbeitet eng mit schweizerischen und internationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, dem Swiss Centre for Applied Ecotoxicology (Ecotox Centre), sowie nationalen, kantonalen und internationalen Behörden zusammen, darunter das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), die European Food Safety Authority (EFSA) und die European Chemicals Agency (ECHA) zusammen.
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Ausschuss der Forschungsgruppenleiter
Geschichte
Auf Initiative von Prof. Denis Hochstrasser (Universität Genf) und Prof. Stephan Krähenbühl (Universität Basel) wurde das SCAHT im Jahr 2009 gegründet, um nach der Schliessung des Schweizerischen Instituts für Toxikologie bestehende Lücken in der angewandten toxikologischen Forschung, Beratung und Ausbildung in der Schweiz zu schliessen. Die Finanzierung erfolgte durch die Schweizerische Eidgenossenschaft, ergänzt durch Beiträge der Universitäten Basel, Genf und Lausanne.
Während seiner ersten Förderperiode (2009–2012) etablierte sich das SCAHT unter der Leitung seines Gründungsdirektors Prof. Martin Wilks als nationale Drehscheibe für Humantoxikologie und Risikobewertung und stärkte zugleich die internationale Sichtbarkeit der Schweiz im Bereich der Toxikologie. Im Jahr 2012 wurde die Gründung einer Stiftung unter dem Dach der Universität Genf beschlossen, die 2014 offiziell eingetragen wurde. Im Jahr 2019 feierte das SCAHT sein zehnjähriges Bestehen, und 2020 trat die FHNW School of Life Sciences als weitere Partnerinstitution bei.
Unter der heutigen Direktorin Prof. Dr. med. Ellen Fritsche baut das Zentrum seine nationalen und internationalen Forschungsnetzwerke, Bildungsprogramme sowie seine Beiträge zur regulatorischen Toxikologie kontinuierlich weiter aus. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Überführung neuer wissenschaftlicher Entwicklungen in die regulatorische Praxis.